Deutscher Marinebund e.V.
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Marinekameradschaft Fröndenberg-Ruhr

 

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Eisbrecherabend unter dem Motto Seenotkreuzer in der Nord- und Ostsee

Der Eisbrecherabend 2011 der MK Fröndenberg stand unter dem Motto „Seenotkreuzer in der Nord- und Ostsee. Der DGzRS-Förderer Peter Rohe aus Menden brachte den 30 anwesenden Zuhörern die Geschichte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sehr deutlich durch seinen Vortrag dar. Den Zuhörern wurden an Beispielen von Rettungsfällen drastisch vorgeführt, was es heißt in Seenot geratene Menschen und Schiffe zu retten. Von großem Interesse war auch der Film „Die Seenotretter“ mit den gezeigten Notfällen. Die Schiffsmodellbauer Willy Kaiser aus Werl und Werner Vogt aus Wickede, sowie Andreas Gräbe aus Fröndenberg waren mit den Modell-Seenotkreuzern „Adolf Bermpohl“ und „Hermann Helms“ vertreten. Von der Zentrale der DGzRS wurde das Informationsmaterial zur Verfügung gestellt. Die ausgelegten Schriften und einige historische Plakate fanden das große Interesse der Anwesenden. Es gehörte zu den Selbstverständlichkeiten, dass das Sammelschiffchen der DGzRS entsprechend gefüttert wurde. Den Eisbrecherabend beendete das traditionelle Eisbrechergetränk Glühwein mit Rum und Vanille.

Berthold Degenhardt

Foto Eisbrecherabend am 14.01.2011 v.l.n.r.

Berthold Degenhardt, Martin Pape, Armin Weber, Günther Radtke, Werner Vogt, Peter Rohe

 


85 Jahre

Im Forum der Kulturschmiede feierte die MK Fröndenberg den 85. Gründungstag unter großer Anteilnahme der benachbarten ÖG des Sauerlandes. Die musikalische Unterstützung erfolgte durch den Shantychor Lendringsen.
Der 1. Bürgermeister der Stadt Fröndenberg, Friedrich-Wilhelm Rebbe, gehörte ebenso zu den Gratulanten, wie der stellvertretende Landesverbandsleiter Westfalen Heinz Schmied und der Leiter des DMB-Bezirkes Ruhr-Lenne Bodo Scheuch. Die Gründung der MK erfolgte 1925 durch 12 ehemalige Teilnehmer am Boxer-Aufstand in China, die nach ihrer Internierung in Japan in die Heimat zurückkehrten. In China waren sie als Lokführer, Heizer und Bauingenieure tätig, um Krankenhäuser, Schulen und Brücken zu bauen. Noch heute sind die Andenken aus dieser Zeit im Marineheim in Fröndenberg zu sehen.

Berthold Degenhardt/ud

v.l.n.r. Hartmut Werner, stellvertretender Bezirksleiter Werner Malchus, 1. Vorsitzender MK Wickede Friedrich-Wilhelm Rebbe, 1. Bürgermeister Stadt Fröndenberg Wolfgang Ohlig, 1. Vorsitzender MK Neheim Werner Weber, Marinestammtisch Menden Werner Balke, 2. Vorsitzender MK Lendringsen Bodo Scheuch, Bezirksleiter Ruhr-Lenne und 1. Vorsitzender MV Iserlohn Berthold Degenhardt, 1. Vorsitzender MK Fröndenberg

 


 Bordtreffen Minensuchboot „Koblenz“

In der Zeit vom 20. bis 22. August 2010 trafen sich nach 50 Jahren ehemalige Besatzungsmitglieder des Minensuchbootes „Koblenz“ M 1071 im Marineheim in Fröndenberg. Die Erinnerungen an die gemeinsame Dienstzeit wurden in einem ausgiebigen „Rees an Backbord“ ausgetauscht. Auf dem Programm stand eine Fahrt mit einem Katamaran auf dem Möhnestausee. Die dramatischen Ereignisse der Bombardierung der Staumauer im Jahre 1942 wurden anschaulich von Berthold Degenhardt dargestellt. Nach der Seefahrt folgte ein Besuch des Marine-Historischen-Museums in Arnsberg. Hier sind Schiffsmodelle von der Antike bis zur Neuzeit ausgestellt. Die Sammlung umfasst sowohl Schiffsmodelle der Handelsschifffahrt, als auch der Marinen. Das Treffen endete im Marineheim Fröndenberg mit einem zünftigen Labskausessen. Die Teilnehmer versprachen, das Treffen in zwei Jahren zu wiederholen.

Berthold Degenhardt

 

 

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